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Down With Love - Premiere in New York am 6. Mai 2003von Lizzy
Es fing eigentlich damit an, daß ich im Internet eine Anzeige über das midnight screening von Moulin Rouge in LA gelesen hatte. Ach, was würde ich dafür geben, Moulin Rouge noch einmal auf einer großen Leinwand zu sehen und dann auch noch in der Originalfassung. Da wir noch etliche Air-Miles übrig hatten (Martin fliegt beruflich viel und sammelt fleißig Meilen), war das immerhin eine Option. Aber nur für Moulin Rouge nach LA fliegen, das war dann doch etwas zu verrückt, auch wenn der Flug quasi umsonst war. Also überlegten wir uns, was man sonst noch so machen könnte. Vom Termin her hatten wir den 2. Mai vorgesehen, da sollte Moulin Rouge mittlerweile in Santa Monica gespielt werden. Nun, da lag es ja sozusagen auf der Hand, die Reise mit New York zu verbinden, schließlich wußte ich, daß da auch das Tribeca Film Festival stattfinden sollte. Und dort sollte ja Down With Love vorgestellt werden.
Also, wir buchten unsere Tickets und flogen erst mal nach LA. Karten für Moulin Rouge zu bekommen, war kein Problem. Wir kamen Dienstags an, und so hatten wir auch noch ein bißchen Zeit für sightseeing in LA. Natürlich stand Nicole Kidmans Stern genauso auf dem Programm wie das Wax Museum, in dem Ewan als Obi-Wan aus Episode I dargestellt ist. Und dann kam endlich der Freitag. Ich war den ganzen Tag aufgeregt. Ich weiß eigentlich gar nicht warum, schließlich hatte ich den Film schon soooo oft gesehen, aber trotzdem. Wie wir dann feststellten, waren wir dort sozusagen die Ehrengäste. Ich hatte beim Ticket-Kauf irgendwie verlauten lassen, dass wir extra für Moulin Rouge aus Deutschland angereist waren, und das hatte man dann weitergegeben. Wir wurden speziell begrüßt und bekamen das Moulin Rouge-Souvenirbook geschenkt. Das war schon irgendwie toll. Naja und dann der Film. Was soll ich dazu noch sagen. Ich saß da in meinem Sessel und hab einfach alles in mich aufgesogen. Einige kamen in Kostümen, aber die waren nicht besonders gut. Immerhin - man sah, daß die Leute sich Mühe gegeben hatten. Jeder bekam auch einen sogenannten Trivia-Bag - eben mit kleinen Utensilien, die man an passender Stelle im Film werfen sollte, wie z.B. Konfetti, Papiergeld, Plastik-Diamonds usw. Die meisten haben dabei auch gut mitgemacht. Gegen 2.30 Uhr in der Früh war es dann vorbei. Schlafen konnte ich danach kaum, aber das war dann auch egal. Ich hatte mein Moulin Rouge noch einmal gesehen!!!! Am nächsten Tag ging es schließlich nach New York. Mein erster Weg war zum Ticket Office von Tribeca, denn übers Internet konnte ich keine Karten für Down With Love buchen. Aber auch hier vor Ort war es nicht möglich. Ich bekam die Antwort, daß es sich um drei sogenannte "private screenings" handeln würde, zu denen eben nur geladene Gäste zugelassen würden. Man gab mir aber den Tip, einfach am Abend selbst noch einmal nachzufragen, falls noch Plätze frei wären. Mir war auch klar, daß die Red-Carpet-Premiere nur eine der drei Vorstellungen sein konnte und daß man in die natürlich nicht reinkommen würde. Aber da waren ja noch zwei andere. Ich wollte aber trotzdem wissen, welches der drei die Red-Car-pet-Premiere ist, denn ich wußte ja, daß Ewan angekündigt war. Nun, das her´auszufinden war ein echter Akt. Niemand schien das so richtig zu wissen oder eben einfach nicht sagen zu wollen. Allerdings hatten die nicht mit meiner Hartnäckigkeit gerechnet. Irgendwann haben sie es mir dann doch gesagt, daß die Hauptpremiere am Dienstag um 19.30 Uhr im Performing Arts Center stattfinden sollte. Keiner konnte oder wollte mir aber sagen, wann der rote bzw. pinkfarbene Teppich aufgebaut wird. Also blieb mir nichts anderes übrig, als Martin davon zu überzeugen, daß er das sightseeing am 6. Mai vergessen konnte und wir uns so früh wie möglich dorthin begeben würden. Das lange Warten, bis es endlich Dienstag wurde, war fast unerträglich. Am Vormittag des 6. Mai fand in unserem Hotel eine Pressekonferenz zum Tribeca Film Festival statt. Hotelgäste durften dabei zuschauen. Und als ich da so eher gelangweilt hingewackelt bin, um irgendwie die Stunden rumzukriegen, traute ich meinen Augen nicht. Stand doch da tatsächlich Robert De Niro und beantwortete fleißig Fragen der Reporter. Ich flitzte sofort ins Hotelzimmer zurück, um Martin mit der Kamera zu holen. Und so bekamen wir noch ein paar nette Fotos von Onkel Bob. War ja alles schön und gut, aber das war einfach der falsche Kerl. Seinetwegen war ich nicht hier. Und es stand in den Sternen, ob ich soviel Glück auch mit Ewan haben würde. Deshalb wurde ich immer aufgeregter. Als wir in unser Zimmer zurück wollten, stand eine Lady von der security vor unserer Tür. Sie fragte, was wir denn hier wollten. In unser Zimmer, was sonst. Sie sagte, das sei dann okay. Irgendwie komisch, oder? Nun, neben uns war eine Suite, die sich creativity suite schimpfte, und wir sahen da auch schon die ganzen Tage Offizielle von Tribeca ein und aus gehen. Ich fragte sie, ob dort irgendjemand Wichtiges gerade drin sei, und sie nickte. Dann versuchten wir, unsere Tür zu öffnen, was aber immer wieder zu Schwierigkeiten mit der Magnetkarte führte. Dadurch dauerte es auch diesmal etwas länger, bis die Karte funktionierte. In dem Moment, als sich unsere Tür endlich öffnete, kam aus der creativity suite Robert De Niro heraus. Martin war schon ins Zimmer gegangen, ich sah De Niro, war aber zu schüchtern zu stoppen, ich sagte nur im Reingehen zu Martin, laß die Tür offen. Warum? Wirst du gleich sehen. In dem Moment war De Niro gerade vor unserer Tür, hielt kurz inne, steckte seinen Kopf in unsere Tür und sagte "Hello". Alles was wir stammeln konnten, war ebenfalls "hello". Dann ging er weiter mit seinem Stab. Wir brauchten eine Weile, um das zu verkraften. Wie sich später herausstellte, gab De Niro dort Katie Couric ein Interview für USA Today, das wir am nächsten Morgen im Fernsehen anschauen konnten. Aber wie gesagt, es war einfach der Falsche. Würde diese Glückssträhne weiter anhalten? Um ja nichts zu versäumen, gingen wir schließlich gegen 15.00 Uhr rüber zum Performing Arts Center. Der pinkfarbene Teppich wurde gerade aufgebaut. Aber es waren noch keine Fans da. Die security guys dort meinten auch, das sei hier nichts für Fans, sondern nur für die Presse, deshalb wäre das auch nicht groß angekündigt worden und wir könnten hier sowieso nicht bleiben. Nun, auch diese Herrschaften kannten meine Hartnäckigkeit noch nicht. Inzwischen trudelten auch ein paar Fans ein. Natürlich waren sie auch wegen Ewan da. Zwei Mädels hatten ein Poster für ihn gemalt - (das kann man übrigens auch im Internet unter ewan-sisterhood lesen)[Anmerkung vom Webmaster: dem Forum von Ewanspotting ]. Sie sagten, sie wollten nur, daß er dieses Poster liest. Und ich sagte, ich wollte nur, daß er meine Moulin Rouge Karte (die ich in LA beim midnight screening bekommen hatte - war so eine Art Flyer als Postkarte) unterschreibt und daß Martin ein Foto von ihm machen kann. Jetzt kam Claude dazu. Sie war schon am Morgen bei der Fernsehshow "Regis and Kelly", wo Ewan ein Interview gegeben hatte. Sie brachte Fotos mit, die sie morgens gemacht hatte. Mann, sah Ewan gut aus. Schon ein bißchen Obi-Wan-mäßig, aber noch nicht mit so einem Rauschebart. Hoffentlich habe ich auch soviel Glück. Wir nahmen uns vor, keinen Millimeter von dem Gitter zu weichen, das sie inzwischen um den Teppich herum aufbauten. Aber wir wurden immer wieder hin- und hergeschoben. Jetzt muß ich erst einmal erklären, wie das Ganze aufgebaut war. Also, der Teppich war ziemlich schmal und vielleicht 30 m lang. Er führte von der Straße losgehend einen relativ schmalen Weg entlang bis hin zur Eingangstür des Arts Centers. Der schmale Weg führte dann weiter in ein College, deshalb mußte der Weg auch frei gehalten werden. Links des Teppichs war ein hoher Zaun, dort konnte niemand stehen. Rechts des Teppichs - und zwar den ganzen Teppich entlang - war ein ca. 1 m breiter Gang für die Presse, der dann ebenfalls von Gittern begrenzt war. Wir fragten, ob wir dort stehen dürften, aber das wurde verneint. Erstens würden wir dann den Gang zum College verstopfen und zweitens würden wir dort sowieso nichts sehen, da die Presse davor stand. Also blieb für uns Fans nur ein ganz kleines Stück am Anfang des Teppichs auf der linken Seite, bevor eben dieser hohe Zaun anfing. Da es ja nicht viele Fans waren, quetschten wir uns dorthin. Martin und ich hatten das Glück, ganz vorne zu stehen und zwar relativ am Anfang. Der Nachteil war nur, daß das Gitter auf unserer Seite ein ganzes Stück vom Teppich entfernt war. Und so hatte ich schon die Panik, daß Ewan sich vielleicht nur der rechten Seite des Teppichs zuwenden würde, weil da ja auch die Presse war. Wir nahmen uns vor, ihn dann eventuell auf unsere Seite zu rufen. Ich fragte Martin, ob er denn das für mich machen würde, aber der meinte bloß: nee, das mußt du schon selber machen, die Fotos kann ich dir machen, aber Ewan rufen, das geht dann doch zu weit. Ihn rufen, oh Gott, wie peinlich. Das mache ich bestimmt nicht. Na ja, jetzt galt es zu warten. Schrecklich. Ich dachte, die Zeit geht niemals um. Gegen 18.30 Uhr wurde es unruhig. Die schwarzen Limousinen fuhren vor. Aber von Ewan noch keine Spur. Dann endlich kam Renee. Sie kam gleich zu uns rüber. Neben mir standen so ein paar kleine Mädchen, quasi im Grundschulalter, denen sofort Renees Aufmerksamkeit galt. Ich dachte nur, was mache ich jetzt bloß? Ich habe nur diese Moulin Rouge Karte, die kann ich wohl kaum von Renee unterschreiben lassen. Gut, dann schüttele ich ihr eben nur die Hand. Aber dazu kam es dann nicht mehr. Denn endlich: da war er. Ich wollte es doch so gerne sehen, wie er aus dem Auto ausstieg, aber wegen Renee hatte ich das verpaßt. Ich sah ihn von hinten, er hatte sich den Presseleuten zugewandt und hatte Eve im Arm. Mir wurde ganz schlecht, denn ich dachte, meine größte Befürchtung wird war: Er bleibt auf der Presse-Seite. Also müssen wir rufen. Zum Glück war ich nicht die einzige, sonst wäre es doch zu peinlich gewesen. Nach einer Weile kam er dann zu uns rüber. Martins erstes Foto von Ewan zeigt ihn, wie er direkt auf dem Weg zu mir ist. Auf unserer Seite war ich dann auch die erste, zu der er kam. Ich hielt ihm die Moulin Rouge Karte hin und fragte mit ziemlich zittriger Stimme: "Could you please sign this?" Als er dann unterschieb, brachte ich dann gerade noch heraus: "You were wonderful in Moulin Rouge". Er sagte "Thank you" und strahlte. Dann ging er weiter. Martin fotografierte eifrig, sagte dann aber plötzlich, die Kamera würde nicht mehr funktionieren. Ich nahm das gar nicht richtig wahr, hatte sozusagen einen blackout für ein paar Sekunden, denn das nächste, an das ich mich erinnern kann, war als ich Ewan vor den Mädels mit dem Poster stehen sah und wie er es unterschrieb. Kurz danach zog ihn seine blonde Assistentin wieder weg zu den Presseleuten hin. Ich dachte mir nur, nein, das darf es einfach noch nicht gewesen sein, ich will noch mehr! Ich sah mich um und stellte fest, daß Martin verschwunden war. Also versuchte ich, irgendwie auf die andere Seite des Teppichs zu kommen. Dazu mußte ich über die Straße, die natürlich ebenfalls abgesperrt war. Ich lief zu einem security guy hin und sagte dem ganz aufgeregt, "I´m looking for my husband." Daraufhin öffnete er für mich die Absperrung und ließ mich eher widerwillig durch. Sekunden später sah ich mich auf der rechten Seite des Teppichs, sozusagen hinter den Presseleuten. Und tatsächlich, da war mein Mann. Mit seiner fetten Kamera hatte man ihn für einen der ihren gehalten. Er stand innerhalb der Presseabsperrung direkt vor Ewan und fotografierte fleißig. Offensichtlich funktionierte die Kamera wieder. Ich versuchte, zu Martin durchzukommen, doch das war ein Fehler. Mit meinem pinkfarbenen T-Shirt war es klar, daß ich nicht von der Presse war. Und somit flog Martin auf, und er mußte wieder zurück, hinter die Absperrung. Da der Presseweg ein langer Gang war, versuchte er es weiter oben wieder und war erfolgreich. Diesmal hielt ich mich zurück, um ihn nicht zu verraten. Schließlich wollte ich ja all die Bilder haben. Und das war es dann auch wert. Ich selbst blieb dann hinter den Presseleuten, hinter der Absperrung, aber immer auf Ewans Höhe. Und da der Pressegang nur ca. 1 m breit war, war ich gar nicht so weit von ihm entfernt. Und das die ganze Zeit während der Interviews!!! Hier und da habe ich ein paar Brocken mitbekommen, aber niemals ein ganzes Interview. Dazu waren die Nebengeräusche zu laut. Aber darauf kam es mir auch nicht an. Ich wollte ihn einfach nur beobachten. Ich glaube, er hat es auch mitbekommen, da außer den Presseleuten kaum noch jemand da stand. Die Leute, die vom College kamen, blieben auch hin und wieder stehen und fragten mich, wer das denn sei. Wenn es dann zu viele Leute wurden, kamen die securities und forderten uns auf: "Keep moving", um den College-Gang frei zu halten. Aber kaum hatten sie sich umgedreht, war ich wieder auf Ewans Höhe. So ging das die ganze Zeit. Fast eine Stunde lang. Zum Schluß wurden dann unter dem DWL-Plakat noch Fotos von Ewan mit Eve gemacht. Und wieder war es Martin gelungen, sich zwischen die Pressefotografen zu mischen. Dabei ist dann das tolle Foto von Ewan und Eve entstanden. Danach verschwanden sie im Arts Center. Kurz darauf auch Renee, für die hatten wir dann aber keine Fotos mehr. Der Film war voll. Martin hat 33 Fotos von Ewan gemacht. Davon sind natürlich auch einige nichts geworden oder einfach nicht besonders schön. Ich habe nur die 10 besten hier ausgewählt. Als alle im Arts Center verschwunden waren und die Presse ihre Geräte abbaute, stand ich da - völlig benommen - und brauchte ein paar Minuten, um mich wieder zu sammeln. Doch dann riß ich mich sehr schnell zusammen, schaute auf die Uhr - kurz vor acht - und packte meinen Mann und zog ihn Richtung United Artists Theatre, das ganz in der Nähe war und wo um 20.30 Uhr die dritte Vorstellung von DWL stattfinden sollte. Ich erinnerte mich daran, daß wir dort nach freien Plätzen fragen wollten. Vor dem Theatre war ein kleiner Kartenkiosk, doch die Antwort war dieselbe: nur geladene Gäste. Aber man verwies uns zu einer anderen Person, die mit einem walky talky direkt vor dem Eingang stand. Als wir noch einmal nach freien Plätzen fragten, hörten wir als Antwort: "Down With Love? It´s all on us. Please do come in." Ich mußte erst noch kurz nach Luft schnappen, bevor ich begriff, was das bedeutete. Doch dann rannten wir los, denn es war bereits 5 Minuten vor halb neun. Wir fanden noch zwei Plätze in der Mitte des Saals, in der Mitte der Reihe. Völlig erschöpft und verschwitzt ließen wir uns dort nieder. Und wie gesagt, um uns herum all die geladenen Gäste. Nach wenigen Minuten traten der Regisseur und die beiden Produzenten vor das Publikum und hielten eine kurze Ansprache. Dann endlich wurde es dunkel. Als die Fox-Fanfare ertönte, stand mir das Wasser in den Augen. Erst in diesem Moment begriff ich, was ich eigentlich alles erlebt hatte. Von Moulin Rouge über Robert De Niro bis Renee und vor allem schließlich Ewan, und nun sollte ich noch den Film zu sehen bekommen, auf den ich doch in Deutschland noch so lange warten muß. Ich lehnte mich zurück und versuchte, den Film zu genießen, aber das war unmöglich. Die erste halbe Stunde bekam ich überhaupt nicht mit. Martin mußte mir davon hinterher erzählen. Zu sehr war ich noch mit meinen Gedanken bei den vorherigen Erlebnissen. Nach dem Film dann wollte Martin noch was Essen gehen, doch dazu war ich nicht mehr fähig. Ich konnte mich einfach nur noch ins Bett fallen lassen. Am nächsten Tag fand ich bei Starbucks durch Zufall eine New Yorker Zeitung. Ich blätterte darin rum und fand eine Anzeige vom Beekman Cinema. Das Kino, das direkt neben den New Yorker Fox Studios war. Dort sollte DWL schon an diesem Freitag (9. Mai) anlaufen, war doch der offizielle Start für das restliche Amerika erst für den 16. Mai vorgesehen. Natürlich quengelte ich Martin voll, dort noch einmal tickets zu besorgen, hatte ich doch die erste halbe Stunde des Films praktisch nur im Trance wahrgenommen. Martin war gar nicht begeistert. Warum sollten wir uns einen Film ansehen, den wir schon kannten? Was für eine dumme Frage! Der Haken dabei war nur, daß wir dazu unseren Flug umbuchen mußten, der war nämlich für den 9. Mai vorgesehen. Das klappte dann aber problemlos, hat nur ein paar Euro Gebühr gekostet. Doch die waren es wert. Also besorgten wir uns die Karten und sahen uns den Film noch einmal an. Diesmal konnte ich ihn richtig genießen. Und ich fand ihn total toll. Warum er in den USA am Box Office nicht sonderlich erfolgreich war, verstehe ich nicht. Alle Schauspieler haben hervorragend gespielt, von Ewan war ich natürlich besonders begeistert. Am besten gefiel er mir, als er in die Rolle des Zip Martin schlüpfte, um Barbara zu täuschen. Da sieht er zwar ein bißchen deppert aus, spielt aber total süß. Auch das ganze Design des Films ist toll. Und die Story ist gut, die Dialoge sind intelligent und witzig. Vielleicht wird an einigen Stellen ein bißchen zu überspitzt, zu übertrieben gespielt, so daß die Hommage da leicht zur Parodie wird. Das ist aber das einzige, das ich zu bemängeln hätte. Jetzt bin ich sehr gespannt, wie er in Deutschland laufen wird und vor allem, wie die deutsche Synchronisation rüberkommt. Nach dem Film konnte ich dann zum Abschluß am Freitag abend auf NBC noch Ewan in der Tonight Show mit Jay Leno sehen. Da war er auch recht süß und witzig. Samstag ging es dann zurück nach Deutschland mit tollen Erinnerungen, tollen Fotos und einem Autogramm von Ewan auf meiner Moulin Rouge Karte im Gepäck. |
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